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FISCHE

Die vielgerühmte Sensibilität der Fische-Geborenen kann auch in Empfindlichkeit umschlagen. Wer einfühlsam und anpassungsfähig ist, kann auch launisch und labil wirken, kann sich in Illusionen verrennen und Opfer von unguten Energien werden.  Inspiration muss nicht nur künstlerische oder spirituelle Kräfte freisetzten, sondern kann auch zu Heimlichkeiten und Täuschungen führen. Alles im Bewusstsein zu haben heißt auch, sich nicht für nur eines entscheiden zu können. Das lässt den Fisch unentschlossen und wankelmütig wirken.

Wenn keine anderen Persönlichkeitsteile Halt und Struktur geben, kann das Fische-Leben relativ leicht zu einem Schiff ohne Steuermann werden und in Chaos oder Sucht abgleiten. Wenn die innere Sicherheit fehlt, versinkt der Fisch schon mal in zuviel Selbstmitleid – „keiner versteht mich- keiner liebt mich!“ Mancher Fisch, der sich überfordert fühlt, wählt auch die Rolle des "armen Opfers", um nach Hilfe und Aufmerksamkeit zu heischen.

Da die Fische Energie nicht nach außen gerichtet ist, ist ein Fisch selten gegen andere aggressiv. Die Wut über die Welt und das Versagen vor sich selbst äußert sich dann  in Depressionen bis hin zum Suizid. Kein Zeichen ist so gefährdet im Alkoholismus, Drogenrausch oder der Psychiatrie zu enden, wie die Fische – wenn es denn wirklich nur negativ gelebt werden würde. Doch so, wie ein Mensch eben nicht nur positive Eigenschaften leben kann, wird er es aber auch nicht nur im Negativen tun.